Lohne (Grafschaft Bentheim) – SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder und Kirsten Lühmann zu Besuch bei der Autobahnpolizei

 
 

Pressemitteliung der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim

 

Die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder besuchte gemeinsam mit ihrer Fraktionskollegin Kirsten Lühmann die Autobahnpolizei Lingen im Lohner Industriegebiet an der A 31. Lühmann ist verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Die beiden Bundestagsabgeordneten machten sich ein Bild von den aktuellen Herausforderungen der Autobahnpolizei und wurden von Kommunalpolitikern aus der Gemeinde Wietmarschen begleitet. Nach einem kurzen Rundgang durch die Dienststelle schilderte der Leiter der Autobahnpolizei Lingen, Erster Polizeihauptkommissar Franz-Josef Göcke, den beiden SPD-Bundestagsabgeordneten das Aufgabenspektrum der Beamten vor Ort. "Insgesamt haben wir knapp125 Kilometer zu betreuen, zum einen auf der A 31 von Ochtrup Nord bis zur Anschlussstelle Rhede und zum anderen auf der A 30 vom Grenzübergang Bad Bentheim bis zur Anschlussstelle Rheine Nord", erklärte Göcke. Neben der allgemeinen Verkehrsunfallbilanz wurde intensiv über die Aggressionsdelikte im Straßenverkehr gesprochen. Nach den Feststellungen der Autobahnpolizei müssen seit geraumer Zeit mehr Anzeigen wegen Nötigung im Straßenverkehr und Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen werden. Insbesondere wird immer häufiger das äußerst gefährliche Rechts Überholen beobachtet. "Wir haben im letzten Monat die Gesetzeslage geändert und somit der Raserei als 'Kavaliersdelikt' ein Ende gesetzt", erläutert in diesem Zusammenhang Kirsten Lühmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion. Illegale Rennen sind jetzt der Strafbarkeit unterstellt. Einen breiten Raum in der Diskussion nahm auch die Situation des Schwerlastverkehrs ein. Von großem Interesse war die Parkplatzsituation für Lkw-Fahrer. De Ridder zeigte sich sehr beunruhigt: "Wenn man nachts auf einen Autobahn-Parkplatz fährt, steht häufig schon kurz hinter der Einfahrt der erste LKW. Gut ist, dass die Fahrer, die ja oft bemerkenswert bescheiden sind, die gesetzlich festgelegten Lenkzeiten einhalten. Aber Lastwagen, die fast bis auf die Autobahnen hinausragen sind jedoch keine Seltenheit, das ist aber äußerst gefährlich." Hier konnte Göcke berichten, dass im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizei Lingen derzeit alle Parkplätze mit Beleuchtung ausgebaut werden. Damit wird die Sicherheit auf den Rastplätzen erhöht. An der A 30 ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Rastplätze für Lkw trotz Verbesserungen immer noch knapp. So forderte Dr. Daniela De Ridder: "Da müssen wir weiter am Ball bleiben, um die Situation noch zu verbessern. Auch Lkw-Stellplätze abseits der Autobahn werden da helfen. Eine Lösung könnte auch darin liegen, dass in Gewerbegebieten längs der Autobahnen Flächen für das Parken von LKW ausgewiesen werden." Zum Schluss wurde noch das Thema Begleitung von Großraum- und Schwertransporten durch private Firmen als Ersatz für die Polizei gesprochen. "Durch viele Pilotprojekte konnte hier die Polizei entlastet werden und durch die frei gewordenen Ressourcen stehen wieder mehr Beamte für die polizeiliche Kernarbeit zur Verfügung", erklärte der Leiter der Autobahnpolizei, Franz-Josef Göcke. Die sichere Auffahrt von übergroßen Transporten auf die Autobahn muss noch verbessert werden. Das kann die Polizei mit ihren Mitteln nicht leisten. Auch diese Anregung nahmen die beiden SPD-Bundestagsabgeordneten gerne mit.

 

 


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