„Red Hand Day“ – rote Hände nach Berlin

 
 

Mehr als 250.000 Minderjährige werden weltweit von Armeen und bewaffneten Gruppen als Kämpfer oder Arbeitskräfte missbraucht und viele von ihnen zu Gräueltaten gezwungen.
Der jährliche "Red Hand Day" am 12.Februar soll an das Schicksal dieser Kinder erinnern.

 

Anlass für diesen Tag war das Inkrafttreten des Fakultativprotokolls über die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten zur UN-Kinderrechtskonvention am 12. Februar 2002. Dieses Zusatzprotokoll wurde von der UNO-Generalversammlung im Mai 2000 beschlossen und von 92 Staaten, darunter auch Deutschland, unterzeichnet. Eine Reihe von nationalen und internationalen Organisationen setzen sich aktiv gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten ein. Hierzu zählen zum Beispiel UNICEF (das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen), Amnesty International, terre des hommes oder die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung.

Wie auch in den letzten Jahren ruft die Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann Erwachsene und insbesondere Kinder und Jugendliche auf, sich mit ihren roten Händen am Internationlen Red Hand Day zu beteiligen. Sie bittet auch Schulen und Jugendeinrichtungen mit roten Handabdrücken, Transparenten und Aktionen auf diesen Tag aufmerksam zu machen.

 „Ich lade die Lehrenden an den Schulen ein, gemeinsam mit ihren Schülern und Schülerinnen in den Klassen rote Handabdrücke zu erstellen und an mich zu schicken.“, so Lühmann.

Im Lisa-Korspeter-Haus am Großen Plan 27 in Celle besteht zusätzlich die Möglichkeit am 14.01.2017 von 14.00-16.00 Uhr einen roten Abdruck zu erstellen. Diese Handabdrücke werden mit roter Fingerfarbe erstellt und können auch mit einer Botschaft versehen werden.

Die gesammelten Handabdrücke können bis zum 20. Januar 2017 im Wahlkreisbüro Büro Celle abgegeben werden. Frau Lühmann wird sie persönlich der Kinderkommission des Deutschen Bundestages übergeben, welche sie dann an die UN-Sonderbeauftragte für Kinder ausgehändigen.

 

 


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